Unsere Handballerinnen wurden geehrt

Am letzten Freitag fand wieder der traditionelle Bürgerempfang der Gemeinde Kirchentellinsfurt statt und in diesem gab es wie gewohnt den Punkt "Sportlerehrung".

Nach den in der vergangenen Saison gezeigten großartigen Leistungen konnten wir unsere weibliche D-Jugend sowie die weibliche E-Jugend anmelden. Beide Mannschaften haben in ihrer Altersklasse in der württembergischen EK-Liga den 1. Platz belegt.

Hatte sich die E-Jugend zu Beginn der Saison noch etwas schwer getan und sich erst im Lauf der Runde den 1. Platz erkämpft lief es bei der D-Jugend bereits zu Beginn besser. Ungeschlagen (bei nur einem Unentschieden) konnten sich die Mädels die Meisterschaft sichern.

An dieser Stelle noch mal ein großes Lob an alle die zu diesen Erfolgen beigetragen haben!

Geehrt wurden die Spielerinnen Sophia Beckert, Paulina Fikus, Emilia Groß, Lara Härle, Lena Kilinski, Helen Knoblich, Lara Lederle, Laura Klein, Sophie Muncan, Moira Quiel, Luisa Rösch, Marlene Wagner, Sophie Wagner, Weronika Wolany und Edda Zeimer, sowie das Trainerteam Annika Beckert, Sara Döcker, Berna Güngör, und Tobias Wagner. 

Wir freuen uns miteinander und danken der Firma Erima sowie der Gemeinde Kirchentellinsfurt für die zur Ehrung erhaltenen Gutscheine. Sicher werden wir sie gut einsetzen können.

Den jungen Sportlerinnen wünschen wir auch in der laufenden Saison viel Erfolg, vor allem aber weitere schöne gemeinsame Erlebnisse und einen verletzungsfreien Spielbetrieb!

 

Wir laden alle 2022 konfirmierten Jugendlichen und auch alle anderen Interessierten

im Alter von 14/15 Jahren ein beim Trainee-Projekt dabei zu sein!

Am Mittwoch 11. Jan. treffen wir uns um 19,30 Uhr im CVJM

zu einem gemeinsamen Mutschelabend.

Wir freuen uns, wenn viele mit dabei sind! 

Am Samstag, 14. Januar machen wir mit bei der "Christbaum-Aktion".

Wir treffen uns pünktlich um 13 Uhr am Gemeindehaus.

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Trainee-Wochenende in Zimmern mit den "Alt-Trainees"

im November 2022

 

Eine schöne Freizeit erlebten die "Alt-Trainees", die Jugendlichen des Trainee-Jahrgangs 2021/22

jetzt am Wochenende 11.-13. November 2022 im Bauernhaus der GSS in Zimmern  u.d.B.

14 Teilnehmer:innen und 3 Mitarbeiter:innen waren bei herrlichem Wetter mit viel Sonne dabei. Am Samstag begann der Tag mit dem Morgengebet. Nach dem Frühstück machten wir uns gemeinsam Gedanken zu den Themen, die uns aktuell beschäftigen. Die Fußball WM in Katar, der Krieg in der Ukraine und die Waffenlieferungen, die Energiekrise, die Klimakrise und wie sehen wir unsere Kirche. Fast zwei Stunden saßen wir zusammen, um über das alles zu reden. Einen Beschluss fassten wir: im Januar wollen wir uns an einem Abend treffen und dann einen Gottesdienst für junge Leute vorbereiten, so wie wir ihn uns wünschen.

Nachmittags waren wir im Dorf unterwegs. In Gruppen machten wir Fotos von Häusern und Dingen, die die anderen Gruppen dann suchen mussten. Die Abende verbrachten wir mit Spielen und Singen.

Am Sonntagmorgen gestalteten wir gemeinsam einen Gottesdienst zum Thema: "Was ihr getan habt, einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan" (Matth.25).

Nach dem Mittagessen packten wir dann schon wieder unsere Sachen, putzen das Haus und verabschiedeten uns voneinander. Es war ein schönes Wochenende für diese Gruppe, die während der Trainee-Zeit coronabedingt auf das gemeinsame Wochenende verzichten mussten. Nun haben wir es nachgeholt und vielleicht gibt es auch weitere gemeinsame Unternehmungen.

 

Abenteuer im Klertterpark am Lichtenstein mit den Trainees

 

Wir waren am Samstag, 29. Oktober im Abenteuerpark am Lichtenstein!

10 Mädchen und Jungen machen beim neuen Trainee-Jahrgang mit.

Wir freuen uns sehr darüber!

Allerdings hatten nur vier Mädchen am Samstag Zeit, zum Klettern am Abenteuerpark am Lichtenstein mitzukommen.

Trotzdem war es ein schönes Erlebnis bei herrlichem Wetter für alle.

Anschließend waren wir in Unterhausen inb einer Pizzereia.

 

 

„Wehe!“ Wann hast du diese Drohung zuletzt ausgesprochen? Und wem gegenüber haben Sie sie geäußert? Ich vermute, dass „Wehe“ den meisten Menschen, die diese Zeilen lesen, nicht sehr häufig über die Lippen kommt. Denn das „Wehe“ hat ja mit wehtun zu tun – und das wollen wir ja nicht (so offensichtlich).
Die Herkunft von „Wehe“ geht übrigens auf „weinen“ zurück. Der Monat November hat es auch mit dem Weinen zu tun – die Tage sind schon längst länger dunkel, die katholischen Geschwister gedenken an Allerseelen ihrer Verstorbenen, wir gehen durch das Tal von Buß- und Bettag, Volkstrauertag und dem Totensonntag. Da fließen Tränen. In diesem November erleben viele ihre Situation sogar noch als düsterer als zuvor. Da sind Sorgen um die Zukunft Europas und der Welt, da sind persönliche Nöte und Ungewissheiten bei ganz vielen Menschen. Und manchmal wünschte ich, es könnte jemand so viel Autorität haben und mit einem „Wehe“ Kriegsherren, Gewalttäter und Hasspredigerinnen zur Vernunft bringen. Wie viel Weinen und Wehklagen damit aufhören würde!

Vielleicht hat Jesaja zu seiner Zeit mit den damaligen Herausforderungen ähnlich empfunden? Der Monatsspruch stammt aus dem sogenannten Weinberglied, das Jesaja von Gott überliefert. Gott hat seinen Weinberg, sein Volk, gepflanzt.

Doch es kommen schlechte Früchte hervor. Eigentlich ist das Weinberglied ein Liebeslied Gottes an den Menschen. Aber an dieser Stelle steht es kritisch um die Liebe. Gleichzeitig ist dieser Gott nicht „blind vor Liebe“. Er sieht genau, was schiefläuft. Er benennt ganz klar die Verdrehungen von Menschen, die Böses, Saures und Finsteres anstellen und Leben zerstören und belasten statt es zu fördern und den Frieden voranzutreiben.

Damit ist Unrecht beim Namen genannt! Das lindert die Tränen nicht. Aber es stellt ihnen die heilsame Vorstellung von Gottes verkehrter Welt an die Seite, von der Jesaja bis Maria ein Lied zu singen wissen und die bis heute herbeigesehnt wird: Die Mächtigen werden entmachtet, die Ohnmächtigen kommen zu ihrem Recht, Traurige werden froh, Verzagte hoffnungsvoll, Arme reich…

Apropos Maria: Das Wort „Wehe“ gibt es ja auch noch an ganz anderer Stelle, nämlich dem Geburtsschmerz. Ich will auf eine göttliche, wenn auch schmerzhafte Geburt der Liebe Gottes durch das „Weh“ hindurch glauben. Und immerhin folgt auf den Weh-Monat November der Dezember mit der Geburt Jesu in diese Welt hinein.

Also: Wehe Sie geben die Hoffnung auf!

Ihre/Eure Cordula Modrack